Site de la ville de Saulxures-sur-Moselotte - Informationen rund um Saulxures sur Moselotte


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Blason de Saulxures sur Moselotte

Saulxures sur Moselotte ist eine Gemeinde im Nord-Westen Frankreichs, im Departement les Vosges (88), den Vogesen und der Region Lorraine, Lothringen gelegen.

Die Einwohner, 3070 an der Zahl, nennt man Saulxurons.


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Lage 

Le massif vosgienSaulxures ist Teil der communauté de communes de la Haute Moselotte, einem Gemeindeverbund mit La Bresse, Cornimont, Ventron und Thiéfosse.

Saulxures liegt im Süden des Gebirgsmassifs der Vogesen, im Herzen des Naturparks Parc Naturel Régional des Ballons des Vosges.

Es herrscht semi-kontinentales Klima. Das bedeutet, dass die Sommer heiß und trocken sind, die Winter oft kalt und schneereich. Die Vor- und Nachsaison ist sehr angenehm.


Koordinaten von Saulxures (theoretischer Mittelpunkt der Gemeinde): 47°57'00'' Nord (Breitengrad), 06°46'11'' Ost (Längengrad) .

Vue de Saulxures sur MoselotteDie Fläche beträgt 3186 ha, 1991 ha davon sind Waldgebiet, zwischen 430 m und 1013 m ü. NN. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Haut du Roc, den Saulxures sich mit Basse sur le Rupt teilt.

Saulxures liegt am Fluss Moselotte, der am Honneck in der fontaine de la Duchesse und in den Feignes-sous-Vologne entspringt und am Saint-Mont in die Mosel mündet.


Flussabwärts liegen die Ortsteile les Graviers und les Amias, flussaufwärts les Longènes und la Médelle und im südlichen Teil le Rupt de Bâmont und les Tayeux.



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Geschichte 

Anfang des 7. Jahrhunderts siedeln sich Mönche unter der Leitung von St. Amé und St. Romary auf einem Berg der Vogesen an. Dieser Berg wird daraufhin Saint-Mont (Heiligen-Berg) genannt und födert gleichermaßen das religiöse und kulturelle Leben der Umgebung sowie die Ansiedlung neuer Siedler.

Während das Kloster stetig wächst, wird es immer schwerer alle Einwohner zu ernähren, zumal das Land nicht sehr fruchtbar ist. Aus diesem Grund mussten neue Stätten gefunden werden und die Siedlungen Remiremont, Saint-Amé und Vagney entstanden.


Dabei soll es nicht bleiben. Die Geistlichen folgen noch weiter dem Flusslauf der Moselotte und finden zwei Meilen flussaufwärts eine malerische Landschaft vor: Das vorher so schmale Tal verbreitert sich und die Ufer der Moselotte sind nun gesäumt von unzähligen Bäumen, darunter Weiden, deren herabhängende Äste mit den Wogen des Flusses spielen.

Anfang des 9. Jahrhunderts macht sich eine Schar Männer, Frauen und Kinder unter der Führung eines Geistlichen auf, in das Land der Weiden zu ziehen und beginnen eine Kapelle zu errichten, um die herum sie sich niederlassen.


Die erste Gruppe von Siedlern wird La Saussaie benannt, nach dem Ort, an dem Saules, Weiden wachsen. Später wird daraus der Ortsname Saulxures.


Eine weitere Gruppe von Siedlern erbaut einfache Strohhütten am Fuße des benachbarten Berges. Man nannte sie Bayement, heute Bamont.

Im 10. und 11. Jahrhundert kommen immer mehr Strohhütten hinzu. Die Siedlungen breiten sich immer mehr aus. Ortsnamen geben noch heute Zeugnis von der Landschaftsform, die die ersten Siedler vorfanden.


Anfang des 19. Jahrhunderts ist die Textilindusitrie in den Vogesen der Garant für Aufschwung und Reichtum für die ganze Gegend und lässt die Bevölkerungszahl rasant anwachsen.


Hierbei ist Saulxures eines der ersten Dörfer mit einer Textilfabrik, die schnell größeren Reichtum sicherte. Die holzverarbeitende Industrie, die hier ebenfalls ansäßig ist, benötigt eine immer größere Zahl hydraulischer Sägen. Auch die Granitverarbeitung, die ihr Ausgangsmaterial vor Ort vorfindet, gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Das Kriegerdenkmal auf dem Place de Charme, eines der beeindruckendsten der Vogesen und ganz Frankreichs, zeugt von der Steinmetzkunst vor Ort.


1867 wurde per Dekret verabschiedet, dass der Name des Flusses Teil des Ortsnamen wird. Von da an heißt die Gemeinde Saulxures-sur-Moselotte.


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Wappen 


Blason de Saulxures sur Moselotte"D'or à la roue de moulin de gueules et au rameau de saule de sinople au chef d'azur à six losanges d'argent à la bande de gueules chargée de trois champignons d'argent brochant sur le tout."

Das rote Rad erinnert an die zahlreichen Mühlen, die es in Saulxures gab.

Pfingstmontag mussten die Einwohner zur Prozession nach Remiremont gehen und trugen dabei Weidenzweige. (saule (frz.): Weide; man sagt, dass die ersten Einwohner bei ihrer Ankunft hier unzählige Weiden vorfanden, deren Zweige bis in den Fluss Moselotte hineinhingen. Daher auch der Ortsname Saulxures.) Der Ast auf goldenem Untergrund erinnert daran.

Die Rauten auf blauen Untergrund symbolisieren Speerspitze und verweisen auf die ortsansässige Granitverarbeitung.

Die drei silbernen Pilze stehen für den Wald von Saulxures und erinnern an die drei Adler auf dem Wappen der Vogesen.


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historische Bauwerke  

Burg: erbaut zwischen 1854 und 1861, heute unbewohnt.

Maison de la Forêt et du bois des Vosges: Holzmuseum untergebracht in einem ehemaligen Holzsägewerk, mit einer voll funktionsfähigen, historischen Holzsäge, die mit Wasserkraft betrieben wird.


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Partnergemeinden  

Saulxures sur Moselotte ist seit 1961 mit Hamoir / Belgien verschwistert. Hamoir liegt im Tal des Flusses Ourthe im südlichen Teil der Provinz Lüttich. Zur Gemeinde gehören die vier Dörfer Comblain-la-Tour, Fairon, Filot und Hamoir.

Seit 1997 ist Saulxures mit Wenigumstadt verschwistert. Wenigumstadt ist Teil der Marktgemeinde Großostheim im Landkreis Aschaffenburg (Unterfranken / Bayern).


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In Zahlen 

Im Kanton Saulxures-sur-Moselotte liegen 10 Gemeinden mit insgesamt 19640 Einwohnern: Basse sur le Rupt mit 819 Einwohnern, La Bresse mit 4 928 Einwohnern, Cornimont mit 3 861 Einwohnern, Gerbamont mit 310 Einwohnern, Rochesson mit 658 Einwohnern, Sapois mit 624 Einwohnern, Saulxures sur Moselotte mit 3 070 Einwohnern, Thiéfosse mit 602 Einwohnern, Vagney mit 3793 Einwohnern und Ventron mit 979 Einwohnern.

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Letzte Aktualisierung : Donnerstag, der 14 September 2006
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